Paul Walker 1973-2013

Paul Walker wuchs mit seinen beiden Brüdern Caleb und Cody sowie seinen Schwestern Ashlie und Amie in Südkalifornien auf. Er wurde als Mormone erzogen. Seine Mutter, ein Model, besorgte ihm als Kind Auftritte in Werbespots. Schon früh hatte er kleine Gastauftritte in TV-Serien. Doch nach seinem Abschluss an der Village Christian High School studierte er zunächst Meeresbiologie. Schließlich entschied er sich um und schlug eine Schauspielkarriere ein.

 

Zunächst war er in weniger bekannten Filmen zu sehen, bevor er 1998 neben Tobey Maguire und Reese Witherspoon in Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein spielte. 1999 folgten Varsity Blues und Eine wie keine mit Freddie Prinze junior und Rachael Leigh Cook.

 

Der Durchbruch kam 2001 in dem Actionfilm The Fast and the Furious an der Seite von Vin Diesel. Die Rolle des Undercover-Cops Brian O’Conner durfte Paul Walker 2003 in der Fortsetzung 2 Fast 2 Furious erneut verkörpern.

 

Nachdem er 2005 mit Jessica Alba in dem Film Into The Blue nach Schätzen tauchte, wirkte er 2006 in Clint Eastwoods Projekt Flags of Our Fathers mit. Des Weiteren war er als Hundeführer in der Antarktis (Antarctica – Gefangen im Eis) und als Gangster, der eine Tatwaffe entsorgen soll (Running Scared) zu sehen.

 

Im Mai 2007 kam sein nächster Film in die deutschen Kinos: Kill Bobby Z. Darin spielt Paul Walker einen inhaftierten Ex-Elitesoldaten, der einen gefährlichen Deal mit der Drogenbehörde eingeht, um freizukommen.

 

2008 erschien der Psychothriller Das Lazarus Projekt mit Piper Perabo, darauffolgend stand er für Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. – den vierten Teil der Fast-&-Furious-Reihe – vor der Kamera, welcher am 2. April 2009 in die deutschen Kinos kam. Darin spielen Paul Walker und Vin Diesel die alten Rollen.

 

2010 stand Paul Walker erneut vor der Kamera. In Fast & Furious Five, der im April 2011 in den Kinos anlief, spielt er erneut zusammen mit Vin Diesel. Die Dreharbeiten für Fast & Furious 6, den sechsten Teil der Reihe, begannen im Juli 2012 und der Film kam am 23. Mai 2013 in die deutschen Kinos.

 

Am 30. November 2013 starb Paul Walker als Beifahrer bei einem Autounfall, bei dem auch der mit ihm befreundete Fahrer des Autos verstarb.

 

Ruhe In Frieden